• Zum Wort "medialism"

    Eine einfache Formel: multimedia + journalism = medialism
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  • Wie man Geschichten erzählen kann (4)

    Von odan | 15.Dezember 2008

    Wie immer: Ein bisschen Zeit mitbringen und Spaß haben an Geschichten, die nah am Menschen sind, die interessant umgesetzt worden sind. Zum Teil schon in diversen anderen Blogs gelaufen, aber gegen Ende des Jahres kann man ja noch mal einiges hervorheben.

    Fifty People, one Question If you could wish for one thing to happen by the end of the day, what would it be?

    Der Bürgermeister und die Kameras Ein kurzes Gespräch mit Ole von Beust über das Fotografiert werden

    Trapped in an Elevator for 41 Hours The New Yorker, Video zur Print-Geschichte

    Immersion ein Blick auf Kinder, die Computerspiele zocken

    Santa and the Economy Der Weihnachtsmann und die Finanzkrise

    Themen: Sehenswertes | Kein Kommentar »

    Neuer Header

    Von odan | 3.August 2008

    Eine kurze Nachricht - auch für diejenigen, die über einen Feedreader mitlesen und vom Layout wenig mitbekommen: Wir haben einen neuen Header, auf dem unsere bisherigen Geschichten gesammelt dargestellt werden. Einfach mit der Maus über die matten Bilder fahren - und bei Interesse klicken.

    Wir hatten vorher den Eindruck, dass manch einer unsere Geschichten nicht gefunden hat. In absehbarer Zeit werden wir weitere Veränderungen am Blog-Layout vornehmen, um mehr Ruhe in die Darstellung zu bringen. Wie immer freuen wir uns über jedes Feedback.

    Themen: Eigenes | Kein Kommentar »

    Wie lang sollte ein Foto zu sehen sein?

    Von odan | 8.Juli 2008

    Eine Frage, die wir uns immer wieder stellen: Wie lange sollten die einzelnen Foto in unseren Geschichten zu sehen sein?

    Für uns gehört es schon zur festen Gewohnheit, beim Feinschliff auch mal Minutenlang über ein bis zwei Sekunden zu diskutieren. Wir nehmen es mit Humor, es macht Spaß.

    In unseren Audio-Foto-Storys schwanken wir zwischen zwei bis sechs Sekunden pro Foto, wie bei unserer ersten Story (“Insolvenz der Kripper Leder-Fabrik”), in unserer aktuellen Geschichte (“Das Schöne denken”) stehen die Fotos acht bis zwölf Sekunden.

    kripperleder.jpg

    Wie viele Sekunden schaut man sich solch ein Foto an?

    In den USA, wo das Format ja bekanntlich viel ausgeprägter genutzt wird, gehören sehr schnelle Foto-Abfolgen zum Standard - so mein subjektiver Eindruck.

    Ein Beispiel: Die beeindruckende Geschichte “The Ninth Floor”, unglaublich nah dran, großartige Abstimmung zwischen Foto/Musik/O-Tönen - aber eben auch unwahrscheinlich schnell. Viele Fotos sind nur drei Sekunden zu sehen, auch der Text-Part rattert nur so durch. Eine unglaubliche Hetze.

    Die große Unbekannte ist: Wie lange darf ein Foto stehen, ohne das der Zuschauer ungeduldig wird und das Interesse verliert? Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich eigentlich interessante Geschichten einfach wegklicke, weil sie mich am Anfang oder zwischendurch ein paar Sekunden (5? 10? 20?) nicht ansprechen.

    Beim durch die Fernsehkanäle zappen entscheidet man schließlich auch in wenigen Sekunden (2?) - eigentlich also ein normaler Vorgang. Aber Audio-Foto-Storys sind kein Fernsehen. Und es stellt sich die Frage: Hängt man durch sehr schnelle Bild-Abfolgen nicht auch sehr viele Zuschauer ab? Wie viele - vor allem ästhetisch begeisterte und interessierte, aber weniger Netz-affine User - klicken entnervt weg?

    Vielleicht ist die Abfolge aber auch so schnell, weil man als Audio-Foto-Story-Producer sein Material schon so gut kennt. Man diskutiert darüber, sortiert aus, arrangiert, verschiebt, sortiert wieder aus (zumindest, wenn man die Zeit dafür hat). Verliert man vielleicht zum Schluss das Gefühl, wie es ist, solch ein Format das erste Mal zu sehen? Diese Gefahr sehe ich auf jeden Fall.

    Ok, wir reden über eine Zeitspanne von 3 bis 10 Sekunden.

    Aber dazwischen liegen Welten.

    Themen: Format-Gedanken | 2 Kommentare »

    Das Schöne denken

    Von odan | 1.Juli 2008

    Hier kommt sie, unsere dritte Geschichte!

    Das Schöne denken - Einblicke in die Welt der Mathematiker

    Link to the story: beautiful thinking or thinking (the) beautiful

    Das Schöne denken

    Es handelt sich um eine Auftragsarbeit für das Hausdorff Center for Mathematics, das Mathematik-Exzellenzcluster der Bonner Universität.

    Die Audio-Foto-Reportage dauert rund 30 Minuten. Für diejenigen, die weniger Zeit mitbringen: Es besteht die Möglichkeit zwischen den Kapiteln zu switchen.

    Zur Machart: Die Fotos stehen deutlich länger als in den vorherigen Geschichten. Wir haben uns bemüht noch mehr mit Atmo-Tönen zu arbeiten, die Geschichte ist auf englisch (trotz deutschem Titel).

    Aber wir wollen nicht zu viel sagen und freuen uns - wie immer - über ehrliches und unbefangenes Feedback!

    Das Intro haben wir beim Videoportal Vimeo hochgeladen. Wir freuen uns über jeden, der das Intro auf seiner Seite einbindet.
    Das Schöne denken (Intro)

    Themen: Eigenes | 6 Kommentare »

    Wie man Geschichten erzählen kann (3)

    Von odan | 30.Juni 2008

    Their circular Life

    The Black Vote in Oakland

    Rochester Jazz Festival

    Islam in Europe

    Lessons in Life

    Themen: Sehenswertes | Kein Kommentar »

    Unsere zweite Geschichte

    Von odan | 16.Mai 2008

    Lange hat es gedauert, aber jetzt ist unsere zweite Geschichte online: Ein Portrait über Markus Stromiedel, Schriftsteller und Drehbuchautor aus Bonn. Er hat gerade seinen ersten Roman veröffentlicht, mit dem Titel “Zwillingsspiel”, ein rasanter Kriminalroman, der mit der Explosion einer U-Bahn beginnt (sollte man wissen, bevor man unsere Geschichte anschaut).

    Und hier gehts zum Portrait: Link


    screenshot.jpg

    Wie immer freuen wir uns über jedes Feedback!

    (Für diejenigen, die das erste Mal auf unserer Seite sind: Hier der Link zu unserer ersten Geschichte.)

    Themen: Eigenes | 5 Kommentare »

    Wie man Geschichten erzählen kann (2)

    Von odan | 30.April 2008

    Ikea

    No more landmines: dangerous ground project

    Crisis Guide: The Israeli-Palestinian Conflict

    MoMa: Richard Serra, Sculpture: Forty Years

    Themen: Sehenswertes | Kein Kommentar »

    Wie man Geschichten erzählen kann (1)

    Von odan | 21.April 2008

    Standard Operating Procedure Dokumentarfilm über Abu Ghraib.

    Climbing EL Delfino.Climber Chiro Sanchez 360 Grad-Aussicht.

    Bearing Witness: Five Years of the Iraq Reuters-Dokumentation.

    Possessed Über die Welt der Messies.

    The Ramp Movie Ein schöner Film zum neuen BMW (Stichwort Virales Marketing).

    Themen: Sehenswertes | Kein Kommentar »

    Aufnahmegeräte - ein kurzer Vergleich

    Von odan | 18.April 2008

    Für unsere erste Geschichte (Kripper Leder) haben wir die O-Töne noch mit MD-Player und Mikro aufgenommen – wie beim Radio auch heute noch üblich. Heißt konkret: O-Töne auf MD aufnehmen, per Audacity auf den Rechner überspielen, schneiden und als MP3 abspeichern. Erst dann konnte die eigentliche Arbeit losgehen.

    Irgendwie erinnerte uns diese Arbeitsweise an vergangene Zeiten. Also haben wir uns einen MP3-Rekorder gekauft. Und uns für den Zoom H4 (rund 300 Euro).

    Ein paar Punkte, die uns beim H4 negativ aufgefallen sind:

    Zur Audio-Qualität: Ein Freund hat mit dem H4 einen Radiobeitrag produziert. Seine Kollegen, die mehrheitlich MP3-Rekorder ablehnen, weil sie die Aufnahmequalität für zu schlecht halten, haben nichts gemerkt.

    Mittlerweile sind wir auf den Zoom H2 (rund 200 Euro) umgestiegen, dem Nachfolgemodell des H4. Und wir sind beeindruckt. Die Aufnahmequalität ist im Vergleich zum H4 deutlich besser. Hielt man den H4 dem Interview-Partner nicht direkt unter die Nase, war die Aufnahme kaum zu gebrauchen. Anders der H2: Wir haben das Gerät auf den Tisch gestellt und in rund 30 Zentimeter Entfernung gesprochen. Der Sound: Fast rauschfrei. Damit kann man – so unser bisheriger Eindruck – sehr gut arbeiten. Weitere Punkte:

    Weiteres zum Thema:

    Sehr aufschlussreiche Rezensionen auch bei Audiotranskription, mit O-Tönen: H2 hier, H4 hier.

    Themen: Technik | Kein Kommentar »

    Den Multimediashooter gibt’s nicht mehr

    Von odan | 17.April 2008

    Schlimm, wenn man manche Sachen einfach nicht mitbekommt, weil man so viel um die Ohren hat. Zum Beispiel, dass es die Multimediashooter-Seite nicht mehr gibt. Richard Koci Hernandez hat die Seite aufgegeben, nachdem Hacker sie zerstört haben.

    Hier ein Kurzvideo seines Kampfes nach einem ersten Hacker-Angriff - das gleichzeitig zeigt, was er auf dem Kasten hat. (Sorry, das mit der Implementierung läuft gerade nicht)

    shooter.jpg

    Aber bei einem Angriff ist es wohl nicht geblieben. Mastering Multimedia zitiert ihn so:

    I write this with a very heavy heart:

    I am sorry to report that MultimediaShooter is down for the count. The site was recently hacked several times this weekend and severe damage was done. I do not have the time or resources at this time to continue. I wish you all the best. I only wish this hadn’t happened.

    [NOTE: To the hacker I hope it makes you happy to destroy something that people put their heart and soul into for years, for the sole purpose of learning and creating a small community on the web. Just to have you destroy it for no reason. You win. there is a special place in hell for you.]

    To those of you who supported the site over the years, THANK YOU! THANK YOU!

    I don’t know what more to say, except, remember, it’s all about the STORY, not the TOOLS.

    Der Multimediashooter war eine klasse Seite, eine Quelle der Inspiration und Begeisterung. Wahnsinn, was immer wieder ausgegraben wurde und wie viel Arbeit er investiert hat. Wie viel Tipps und Tricks man dort finden konnte.

    Unter Online Vandalism kategorisiert es manch einer, was da abgelaufen ist. Bei google gibt dieser Begriff erst 2900 Ergebnisse - er existiert also quasi nicht. Mich würde einmal interessieren, obs für so ne Aktion Beifall von anderen Hackern gibt.

    Themen: Multimedia | Kein Kommentar »

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